Vienna Imperialis

Albertina   Tourbeginn: Albertina

Wir beginnen bei der Albertina, dem Palais, das Maria Theresias Lieblingstochter Marie Christine und ihrem Mann Albert von Sachsen-Teschen gehörte. Es birgt die von ihnen begründeten weltberühmten Sammlungen, besonders Grafiken (Leonardo, Michelangelo, Dürer, Rembrandt…). Weiter geht es zur Kapuzinergruft, wo viele der imperialen Körper – jedoch ohne Herz und Eingeweide – in prunkvollen Särgen bestattet sind. Unser nächstes Ziel, die Augustinerkirche, war für die Herzen zuständig, und zwar in doppeltem Sinn. Hier fanden die Hochzeiten der Habsburger statt, und hier sind im „Herzgrüftl“ ihre in Urnen verschlossenen Herzen aufbewahrt. Wir sind nun am Josefsplatz mit dem Reiterstandbild Kaiser Josefs II. und der Österreichischen Nationalbibliothek. Durch die Hofburg, Residenz seit dem 13. Jahrhundert, kommen wir zum Michaelerplatz mit seinen Ausgrabungen aus der Römerzeit und dem Mittelalter. Über den Kohlmarkt, Sitz einiger ehemaliger k.u.k. Hoflieferanten, erreichen wir den Graben, den wichtigsten Platz höfischer Inszenierungen. Den Schlusspunkt dieser Übersichtsführung bildet der Dom von St. Stephan. In seinen Tiefen ruhen die habsburgischen Eingeweide. Der Stephansdom ist der Mittelpunkt Wiens, sein Turm, von den Wienern liebevoll „Steffl“ genannt, markiert „den Übergang von der Stadt in die Transzendenz“ (Reinhold Schneider).

Stephansdom   Tourende: Stephansdom

Dauer der Führung: ca. 2 Stunden